HZP2017-Glückstadt

Die Gruppen


Von so einer HZP bei uns in Schleswig-Holstein hatte ich bereits längere
Zeit "geträumt"; die Planung dieser Prüfung war doch etwas aufwendiger
als ich es sonst gewohnt bin. Galt es doch, die Elbe zu überwinden und
an den wunderbaren Gewässern in Lamstedt die Wasserarbeit mit lebender
Ente durchzuführen. Die Zeitplanung spielt dabei ja eine entscheidende
Rolle. Ich sprach also im Juni mit dem örtlichen Organisator Carsten
Brandt aus der Blomschen Wildnis darüber und Carsten meinte, das kriegen
wir hin. Auch besuchte ich mit Frank Glindemann im Vorwege Henry Helck
in Lamstedt, der uns gern die Gewässer zur Verfügung stellte.

Alles in allem waren es 2 sehr schöne Prüfungstage. Es hatten sich
insgesamt 20 Hundeführer angemeldet, um unter Hegewald-Bedingungen die
HZP mit Spur und lebender Ente zu arbeiten. Es haben am Ende alle
bestanden und das freut mich als Suchenleiter am meisten.

In den wildreichen Revieren der Kremper Marsch fanden wir sehr gute
Prüfungsbedingungen vor. Die Hunde leisteten hervorragende
Spurarbeiten, wobei 2 Hunde mit einer 12 beurteilt wurden. Auch die
Abrichtefächer saßen so, dass alle den ersten Tag erfolgreich beendeten.
Richter und Hundeführer aus dem ganzen Land trafen sich abends bei Kühl
in Ivenfleth und dort saß man noch lange gemütlich beieinander.

Sonntag morgen dann, es hatten noch nicht alle ganz ausgeschlafen,
trafen wir uns mit den ersten beiden Hundegruppen um 06:30 Uhr an der
Elbfähre in Glückstadt. An den beiden Gewässern in Lamstedt waren Frank
Glindemann, Frank Grätz, Kurt Maart und Fiete Löpthien für die
gleichmäßige Durchführung der Wasserarbeit zuständig. Alles klappte
hervorragend und auch hier konnten Hunde eine 12 im Wasser an der
lebenden Ente zeigen. So hatten unsere schleswig-holsteinischen Richter
mal wieder Gelegenheit, eine Entenarbeit nach der Müller-Methode zu
sehen und zu beurteilen. Für alle eine Freude!

Am Nachmittag trudelten alle Gruppen nach und nach im Suchenlokal
"Poppenhuus" in Engelbrechtsche Wildnis wieder ein und nach einem
schönen Essen und einer tollen Preisverteilung ( Für den Suchensieger
gab es zusätzlich die "Willy-Schwarten-Trophäe" als Wanderpreis, ein
Bronze DD auf einem Podest" von Willi gestiftet).

Und den konnte Jens Wittmaack mit seiner Hündin Tanne II vom Liether
Moor mit 232 Punkten, 12 Punkte in Spur und Wasserarbeit, gewinnen. Ein
wunderbares Ergebnis!! Nochmals Herzlichen Glückwunsch, Jens!

Die Familie Schwarten freute sich sehr über unsere Idee, diese besondere
HZP nach ihrem Vater zu benennen und stiftete eine 4 tägige Jagdreise
ins Wendland, die einem jungen Erstlingsführer zu Gute kommen sollte.
Über diesen schönen Preis freute sich Ulrike Kath-Petersen, die ihren
DD Rüden Dag vom Fußdamm erfolgreich vorstellte.

Ich bedanke mich bei allen Revierinhabern und Führern, bei allen
Richtern, Helfern und Hundeführern für die Unterstützung und bei meinem
ortskundigen Freund Martin Detjen, der mich immer so wunderbar durch die
Reviere fährt.

Elvira Schwarz


Bilder: Bernd Grabert


Bilder von den Hundeführern zur Verfügung gestellt


Suchensieger Jens Wittmaack


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